Dies gilt auch für so genannte kardioselektive Betarezeptorenblocker. Die Wirkung von Clenbuterol kann durch Betarezeptorenblocker antagonisiert werden, hierbei ist jedoch der Gefahr der Auslösung eines schweren Bronchospasmus bei Patienten mit Asthma bronchiale Rechnung zu tragen. Die Behandlung nach ß2-sympathomimetischer Überdosierung erfolgt hauptsächlich symptomatisch. Darüber hinaus wurde bei Überdosierung von Clenbuterol eine metabolische Azidose beobachtet. Fälle mit lebensbedrohlichem Verlauf und tödlichem Ausgang sind beobachtet worden, insbesondere bei Überdosierung von Clenbuterol im Rahmen von missbräuchlicher Anwendung. Nach oraler Intoxikation können gastrointestinale Beschwerden einschließlich Übelkeit und Erbrechen auftreten. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Dies gilt besonders für die ersten 3 Monate der Schwangerschaft und aufgrund der Wehen hemmenden Wirkung für die Tage vor der Entbindung. In den darauffolgenden Jahren ist Clenbuterol aufgrund der Anwendung als Dopingmittel in Verruf geraten. Es ist nicht geeignet zur akuten Behandlung von Bronchospasmen aufgrund seines verzögerten Wirkeintritts. Die Bedeutung dieser Erkenntnis besteht darin, dass eine rasche Erhöhung der Clenbuterol-Dosis oder die sofortige vollständige Verabreichung der Spitzendosis in Bezug auf Clenbuterol als Sympathomimetikum für den Anwender oftmals äußerst unangenehm und sogar tödlich sein kann. Unter seiner Verwendung für medizinische Zustände wie Asthma sind Clenbuterol-Dosen im Bereich von 20 – 40 mcg täglich die aktuellen Richtlinien für ärztliche Verschreibungen. Clenbuterol-Dosierungen werden in Mikrogramm (µg) anstelle der bei vielen leistungssteigernden Arzneimitteln üblichen Milligramm (mg) -Messung gemessen. Daher wird Clenbuterol in Bodybuilding- und Sportkreisen fast ausschließlich als Fettabbau-Mittel eingesetzt. Wenn eine Person ihre Dosis verringern möchte, wird empfohlen, dies genauso wie beim Anlaufprotokoll zu tun, jedoch in umgekehrter Reihenfolge. Es ist in Form von Clenbuterol 40mcg Tabletten erhältlich, die Clenbuterolhydrochlorid 40mcg und Hilfsstoffe enthalten. CLENOMED 40 (Clenbuterol HCL) ist ein Bronchodilatator, der als Medikament zur Behandlung von reversibler Atemwegsobstruktion wie Asthma und bestimmten Fällen von chronisch obstruktiver Lungenerkrankung eingesetzt wird. Typische Nebenwirkungen von anabolen Hormonen sind durch die Einnahme von Clenbuterol nicht zu erwarten, da Clenbuterol nicht in das sensible Hypophysen-Gonaden-Hormonregelsystem eingreift. Die meisten dieser Nebenwirkungen sind temporärer Natur und verschwinden in der Regel bei Fortführung der Einnahme. Clenbuterol kann eine Reihe von Nebenwirkungen verursachen, wie eine erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie) oder Muskelzittern (feinschlägiger Tremor) sowie eine leichte Steigerung der Körpertemperatur und Kopfschmerzen. Die Nebenwirkungen, die die Benutzer verspüren, hängen jedoch von mehreren Faktoren ab, darunter Alter, Geschlecht und Tagesdosis. Zudem sorgen auch Entwässerungsmedikamente und Herzglykoside für eine Verstärkung der Nebenwirkungen. Wenn man zusätzlich Betablocker einnimmt, muss man künftig auf andere Herzmedikamente ausweichen, da die Betablocker der antiasthmatischen Wirkung von Clenbuterol entgegenwirken. Normalerweise gewöhnt der Körper sich an die Nebenwirkungen so, dass sie nach höchstens einigen Wochen nicht mehr auftreten. Nicht nutzen sollte man Clenbuterol, wenn man an Krankheiten leidet, die sich durch die Nebenwirkungen von dem Atemwegsmedikament verschlimmern könnten.